Impressum
11. Mai 2012
Der Coaching Club für Homöopathie
Neu im Internet: www.heilpraktikerin-bisping.com

Der Coaching Club für Homöopathie
Alle, die schon homöopathisch als Therapeut tätig sind oder sich zur Homöopathie hingezogen fühlen, finden hier monatlich interessante Ergänzungen Ihres Wissens.
Sowohl Teilgebiete der Homöopathie, bestimmte Mittelgruppen, zum Beispiel Nosoden und neue Therapieansätze werden zusammengefasst und übersichtlich dargestellt.
Neue aktuelle Erkenntnisse, wie zum Beispiel Reaktionen auf neue Impfstoffe oder die jährliche Grippeimpfung, werden zeitnah erfasst und dargestellt, wobei natürlich auch gern Beiträge von Kollegen veröffentlicht werden.
Im weiteren Verlauf sind auch Interviews bekannter Homöopathen geplant oder Berichte über interessante Bücher und regelmäßige Seminare zu vielen homöopathischen Wissensgebieten.

Für Kollegen, die sich in der Homöopathie noch nicht sicher fühlen, gibt es jeweils noch eine Extraseite mit praktischen Hinweisen, um auch dann erfolgreich zu behandeln, wenn man anfangs noch nicht so recht weiß, wie man einen Fall angeht.

Beiträge in den nächsten Monaten:
Allergischer Komplex mit Pollen-, Lebensmittel- Tierhaaren und sonstigen Allergien.
Neurodermitis mit ihren Spielarten
Impfungen und tiefe, alte Impfschäden
Anamnese-Methoden
Die Sankaran Methode: „Das andere Lied“ und Hahnemanns Organon
Hilfreiche Nosoden
Ursachenforschung birgt viele Überraschungen
Neue erprobte Mittel
... und vieles mehr!

Die Mitgliedschaft im Coaching Club beinhaltet einen festen monatlichen Beitrag und ist monatlich kündbar.


Pflanzenkunde

Hilfe bei Entzündungen
• Schwarzer Meerrettich (Raphanus sativus)
Meerrettich enthält etwa doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen. Er verfügt über wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Phosphor und Eisen und entwickelt durch die antibiotischen Inhaltsstoffe Allicin und Sinigrin eine Wirkung, die dem Penicillin ähnelt.
Darum hilft Meerrettich bei Erkältungen besonders als Hustensaft. Man höhlt einen schwarzen Meerettich aus, füllt einige Löffel Honig oder braunen Zucker hinein und lässt Saft ziehen. Von diesem Hustensaft 3 x täglich 1 Teelöffel eingenommen hilft er schnell gegen Husten.
Hier noch ein zweites Rezept: Bei Husten, Schnupfen oder Bronchitis kann auch geriebener Rettich Linderung verschaffen. Dazu einfach einen Esslöffel frisch geriebenen Rettich mit drei Esslöffel Honig verrühren und einige Zeit stehen lassen. Durch den Kontakt mit Sauerstoff wird ein starkriechendes Senföl freigesetzt - ein natürliches Antibiotikum. Um die heilende Wirkung zu nutzen: Drei mal täglich langsam einen Teelöffel der Mischung im Mund zergehen lassen.
Bei Blasenentzündungen täglich Meerrettich einnehmen, zum Beispiel aufs Brot geben und der Urin ist in wenigen Tagen bakterienfrei. Es ist allerdings ratsam, zusätzlich geeignete homöopathische Mittel zu nehmen, damit Bakterien der Boden entzogen wird.
Meerrettich wirkt durch seinen natürlichen Reichtum an schwefelhaltigen ätherischen Ölen bakterienhemmend. Vorsicht: zuviel sollte man nicht nehmen, das kann Probleme machen.

• Knoblauch (Allium sativum)
Vom Altertum bis in die Neuzeit wurde Knoblauch nicht nur als wohlschmeckendes Gewürz, sondern wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften auch als eine Art Antibiotikum zum Schutz vor Infektionskrankheiten eingesetzt. In unserer Wohlstandsgesellschaft sind noch andere Vorzüge des Knoblauchs immer wichtiger, vor allem im Kampf gegen die Todesursache Nr. 1: die Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

• Bärlauch (Allium ursinum) aus dem Wald
Ein natürliches Antibiotikum. Bärlauch enthält viel Vitamin C, Spurenelemente und ätherische Öle. Der Hauptwirkstoff ist Allicin, eine Substanz, die bei Kontakt mit Luftsauerstoff aus dem schwefelhaltigen Alliin der Pflanzenzellen oxidiert. Diese Schwefelverbindungen sind es auch, die dem Knoblauch seinen typischen Geruch geben. Einem Antibiotikum ähnlich kann Allicin Bakterien und sogar Pilze töten.
Außerdem soll der Waldknoblauch bei Magen- und Darmstörungen helfen, genauso wie bei Blähungen, Leberleiden und Appetitlosigkeit. Zudem wird der Bärlauchpflanze cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben.

• Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
Verwendung in der Volksheilkunde: Mediziner haben die Kapuzinerkresse als erste Pflanze zur Herstellung von Antibiotikum auf natürlicher Basis entdeckt. Sie wirkt kräftigend und blutreinigend, hilft bei Bronchitis, grippalen Infekten und Erkältungen und wird bei Infektionen der Harnwege angewendet. Vorsicht! Überdosierungen reizen Magen und Darm.

• Propolis
Natürliches Antibiotikum aus der Wabe. In einem Bienenstock ist es so sauber wie in einem Krankenhaus. Dafür sorgt ein Desinfektionsmittel, das die Bienen selbst produzieren: ihr Kittharz, genannt „Propolis“. Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie „vor der Stadt“. Propolis hält Viren, Pilze und Bakterien aus dem Stock fern. Man kann es als ein natürliches Antibiotikum bezeichnen, denn seine antivirale, antimykotische und antibakterielle Wirkung entfaltet Propolis auch beim Menschen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte empfiehlt Propolis als Heilmittel bei nicht eitrigen Entzündungen der Schleimhäute, wie Zahnfleisch- und Rachenentzündungen, und bei verschiedenen Hauterkrankungen. Es soll außerdem eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben, also die Abwehrkräfte stärken. Die Volksmedizin nutzt Propolis seit Jahrhunderten. Die Ägypter verwendeten es zum Mumifizieren ihrer Leichen, der griechische Arzt Dioskorides strich es seinen Patienten auf schlecht heilende Wunden, und auch die Inkas sollen ihre Verletzten damit behandelt haben. Noch im Ersten und Zweiten Weltkrieg setzten Mediziner Propolis in den Krankenhäusern und Feldlazaretten ein, vorwiegend in Osteuropa. Danach geriet das kostbare Kittharz allmählich in Vergessenheit; man griff nun eher auf synthetische Desinfektionsmittel und Antibiotika zurück.

Tipp für schöne Gesichtshaut: 1 x in der Woche eine Honigmaske auf das Gesicht auftragen und nach 30 Minuten mit warmem Wasser abwaschen. Zusätzlich kann man noch 3 Tage Propolis C 30 nehmen!

• Fenchel (Foeniculum vulgare)
Eines der bekanntesten Mittel ist wohl der Fenchel. Er enthält Alicin – ein natürliches Antibiotikum. Als Tee lindert er gerade bei Kindern schonend Blähungen.

• Zwiebel (Allium cepa)
Vor etwa 6000 Jahren trat die ursprünglich in Asien beheimatete Küchenzwiebel ihren Siegeszug durch die Küchen der ganzen Welt an. Seitdem bringt das Liliengewächs Allium Cepa Köche zum Weinen und Gourmets zum Schwärmen. Doch die Zwiebel hat neben ihrer Schärfe auch gesunde Wirkungen und wurde deshalb schon in der Klostermedizin gegen Leiden wie Skorbut, Pest und Cholera eingesetzt.
Selbstgemachter Saft hilft gegen Husten und Heiserkeit, enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders wichtig ist das keimtötende Allicin, das ähnlich wie ein Antibiotikum wirkt. Zudem hemmt die Zwiebel Entzündungen, senkt Blutdruck und - zucker, fördert die Verdauung und aktiviert den Stoffwechsel. Die Wirkstoffe der Zwiebel werden in der Homöopathie genutzt, in Salben zur Förderung der Wundheilung eingesetzt oder zur Appetitsteigerung verwendet. Ein altes Hausmittel ist Hustensaft, der aus einer Zwiebel, drei Esslöffeln Honig und etwas Wasser angerührt wird. Die Mixtur über Nacht ruhen lassen und fertig ist der Saft, der Husten und Heiserkeit entschärft. Man denke nur an das bekannte Zwiebelsäckchen, womit Kindern sehr häufig schlimme Ohrenschmerzen gelindert oder vertrieben werden.

• Thymian (Thymus vulgaris)
Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt - diese Worte rühmen zurecht das "Antibiotikum der armen Leute". Thymian hat sich bei Erkältungserkrankungen bewährt. Vor allem seine krampflösenden, auswurffördernden und antibiotischen Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Therapeutikum bei allen krampfartigen Bronchialerkrankungen und festsitzendem Husten. Seine antibiotische Wirkung nutzten die Menschen bereits früher zur Abwehr von Seuchen und zum Schutz vor Schädlingen, zum Beispiel indem man Thymian den Getreidevorräten beimischte. Wir können uns das heute auch zunutze machen und uns mit Thymian vor Erkältungskrankheiten schützen.
Vorbeugend kann man 3 mal täglich eine Tasse Thymiantee trinken, auf Wunsch mit Honig gesüßt. Außerdem wirkt Thymian anregend und kann als Kaffeeersatz dienen.
Der Name "Thymian" stammt aus dem Griechischen: "thymos" bedeutet "Mut, Stärke, Tapferkeit". Dies gibt uns einen Hinweis auf die Wirkung des Thymian auf die Psyche: seine ätherischen Öle wirken beruhigend und ermutigend zugleich. Thymian desinfiziert und beseitigt unangenehme Gerüche. Bei Mundgeruch und Entzündungen im Mundraum empfiehlt sich Thymiantee zum Gurgeln und eine pflanzliche Zahnpasta mit Thymian.

Hier gibt’s noch mehr zur „antibiotischen“ Pflanzenkunde: Rilli Corinne Parth in
OMAS SIND KLÜGER!
Alle vorgestellten Kräuter haben auch sehr interessante homöopathische Arzneimittelbilder, die für die Homöopathie reiche Einsatzgebiete aufzeigen.


Wenn Sie bisher noch nicht auf meiner Liste stehen und diesen Rundbrief kostenlos beziehen möchten, mailen Sie mir bitte: AnnetteBisping@aol.com
Heilpraktikerin Annette Bisping
Wienenweg 25 * 40670 Meerbusch * Tel.: 02159 - 2051




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