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21. März 2013
Homöopathische Mittel bei Leberbeschwerden
Die Leber ist ein Organ, das verschiedene Sammel- und Reinigungsfunktionen ausübt und für die ständige Sekretion der Galle sorgt. Immer wieder haben Patienten das Bedürfnis, sich einer Leberreinigung zu unterziehen.
Diese Mittel enthalten meistens neben Mariendistel und Löwenzahn auch weniger sinnvolle Zusatzstoffe wie Ginseng, Magnesiumsulfat, Artischocke, Wilder Chicoree, Vitamine und anderes. Olivenöl soll eine reinigende Wirkung auf die Leber haben, sowohl am Salat wie auch die Einnahme von 1Eßlöffel Olivenöl morgens nüchtern. Ebenso junge Gartengemüse wie Spargel, Auberginen, Rote Rüben, Möhren, Gartenkerbel, Wegwarte, Gartenkresse, Gartenbohnen, Löwenzahn, Rettich, Wiesenbocksbart (junge, rohe Blätter und gekochte Wurzeln). Unter den Früchten sind es besonders Melonen, Orangen, Zwetschgen und Trauben. Auch täglich drei Esslöffel Rainkohlsaft sollen besonders die Leberfunktion anregen. An Tees gibt es alle möglichen Mischungen, die man meiner Meinung nach getrost etwas skeptisch beurteilen kann: je 20gr. Artischocken- und Buchsbaumblätter auf 1l siedendes Wasser; Silberdistelabsud, Sauerdornabsud, Mischung aus Blättern der Schwarzen Johannisbeere,
Artischocken, Löwenzahnblätter und Ringelblume; oder Besenginsteraufguss, Zaunwindenaufguss, Liebstöckelaufguss etc. Eine Leberreinigung ist meiner Erfahrung nach normalerweise unnötig, da die Leber sich am Besten selbst reinigen und heilen kann.
Da wir glücklicherweise Homöopathie haben, kann das korrekte Simile für genau ein bestimmtes Leiden eines bestimmten Menschen passend gewählt werden.
Sollten Sie aber akut von Leberschmerzen gequält werden, finden Sie hier ein zwar allgemeines, aber sehr wirksames Rezept gegen Leberbeschwerden: Carduus marianus (Mariendistel) LM 1 und Chelidonium (Schöllkraut) LM 3 je 2 x täglich 3 Tropfen. Diese Rezeptur eignet sich auch für eine dreiwöchige Frühjahrskur.
Hier sind noch einige weitere interessante Lebermittel. Die Arzneibilder lassen sich im Internet oder noch besser in einem homöopathischen Mittelbildverzeichnis nachlesen.
China (Chinarinde) bei Leber- und Milzschwellung, Gallensteinen, Hepatitis mit Erschöpfung, Leberzirrhose und Ödem
Chionanthes virginica (Virginischer Schneflockenstrauch) bei Gelbsucht , Hypertrophie der Leber und Leberschaden nach Malaria.
Conium maculatum (Gefleckter Schierling) bei heftigen Leberschmerzen und chronischer Gelbsucht.
Lycopodium clavatum(Bärlapp) bei chronischer Hepatitis, Gelbsucht mit Flatulenz und heftiger Gallensteinkolik.
Nux vomica (Brechnuss) gegen Leberschwäche durch ungesunde Ernährung, Hepatitis durch verdorbene Nahrung oder Wasser. Leberschaden durch Drogen, Alkohol und Chemikalien.
Phosphorus (Gelber Phosphor) gegen akute und chronische Hepatitis.
Kalium carbonicum (Kaliumcarbonat): Leberbeschwerden bei alten Leuten.
Leberbeschwerden und Leberfunktionsstörungen können die Lebensfreude enorm stören und sogar zum Tode führen. Es ist deshalb sinnvoll, die Leber zu schonen und durch gesunde Kost auch gesund zu erhalten. Da die Leber wie auch die Nieren für die Entgiftung zuständig sind, sollte man vernünftigerweise ein Übermaß an Alkohol, jegliche Drogen wie auch legale Medikamente meiden und mit Chemikalien sparsam und sorgfältig umgehen.
Übrigens sind auch die homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten bei chronischer Hepatitis sehr gut, während die Schulmedizin hierfür wenig Wirksames hat.
Wenn Sie bisher noch nicht auf meiner Liste stehen und diesen Rundbrief kostenlos beziehen möchten, mailen Sie mir bitte:
AnnetteBisping@aol.com www.heilpraktikerin-bisping.com Der Coaching Club für Homöopathie. www.heilpraktikerin-bisping.de Praxis, Rundbriefe.
Heilpraktikerin Annette Bisping Wienenweg 25 * 40670 Meerbusch * Tel.: 02159 - 2051




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