Impressum
15. Oktober 2013
Gelenkschmerzen – Rheuma
Im Herbst haben viele Menschen wieder Gelenkbeschwerden und Rheuma, besonders wenn das Wetter feucht und kalt wird.

Einige homöopathische Mittel sind typisch für die Beschwerden dieser Jahreszeit, so Colchicum (Herbstzeitlose), Rhus toxicodendron (Giftsumach), Hepar sulfuris (Schwefelleber) und besonders Tuberculinum. Tuberkulinische Vererbung zeigt sich gern in Gelenkschmerzen und Atemwegserkrankungen und hat die starke Empfindlichkeit auf feuchtes, kaltes Wetter wie auch Verschlimmerungen im Herbst (Gelenke und Erkältungen) und Frühjahr (Allergien).
Die Auswahl geeigneter Mittel sollte dem Homöopathen überlassen bleiben, aber auch für den Laien gibt es Kräuter, die schmerzlindernd wirken können. Eine Kräuterkur über 3 Wochen mit täglich 3 Tassen wird empfohlen wie folgt:
Ein bewährtes Mittel sind ein Aufguss aus Birkenblättern (1 Liter siedendes Wasser auf 30 gr., 10 Minuten ziehen lassen). Der Tee wirkt besonders auf die Nieren. Weitere Mittel sind: ein Aufguss aus 50 gr. getrockneten Blättern der Schwarzen Johannisbeere, 10 gr. getrocknete wilde Stiefmütterchen ohne Wurzel, 50 gr. getrocknete und pulverisierte Apfelschalen, um nur einige zu nennen. Bitte beenden sie diese Kuren nach 3 Wochen, denn eine längere Einnahme kann zu unliebsamen Nebenwirkungen führen.

Die Kytta Salbe mit Beinwellextrakt zum Einreiben ist bei Schmerzen und Schwellungen der Gelenke oft sehr viel besser, weil sie auch heilt, als eine der üblichen Schmerzsalben.
Knoblauch im Essen und frischer Zitronensaft sollen nach der Volksheilkunde ebenfalls hilfreich gegen Rheuma sein.

Die Homöopathie unterscheidet die verschiedenen Arten von Rheuma nach der zugrundeliegenden Vererbung. Sehr oft ist in früheren Generationen Tuberkulose vorgekommen, was sich heute in Gelenkbeschwerden zeigt. Bei starken Gelenkzerstörungen ist eher eine syphilitische Vererbung vorherrschend und chronische Entzündungen der Gelenke sind sykotischer Natur. Zugrundeliegend ist die psorische Vererbung nach Hahnemann bei allen Krankheiten, die sich durch Hautaffektionen und langwierigen chronischen Krankheiten ausdrückt.
Durch diese verwickelten Vererbungen, den akuten Krankheiten oder auch Schüben, die aus dem chronischen Geschehen entspringen, und das vielseitige Bild gerade beim Rheumatischen Formenkreis, lässt sich die Auswahl der geeigneten Mittel nicht so leicht treffen. Dazu kommt, dass die Menschen heutzutage an allopathische Schmerzmittel gewöhnt sind und sich schwertun, Schmerzen zu ertragen. Deshalb sind die Krankheitsbilder und Schmerzempfindungen oft verfälscht und für die homöopathische Mittelfindung nur schlecht zu gebrauchen.
Rheuma lässt sich mit etwas Geduld aber ohne weiteres heilen, solange die konventionelle Behandlung die Selbstheilungskräfte eines Menschen noch nicht vollständig zerstört hat.



Wenn Sie bisher noch nicht auf meiner Liste stehen und diesen Rundbrief kostenlos beziehen möchten, mailen Sie mir bitte:
AnnetteBisping@aol.com

www.heilpraktikerin-bisping.com - Der Coaching Club für Homöopathie
www.heilpraktikerin-bisping.de - Praxis, Rundbriefe

Heilpraktikerin Annette Bisping
Wienenweg 25
40670 Meerbusch
Tel.: 02159 - 2051






 Artikel kommentieren 
Kommentartitel:
Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
Bei neuen Kommentaren zum Artikel benachrichtigen :


Mein Kommentar:
 
This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)
Bitte die Zeichenfolge in das Textfeld eintragen
(Groß- und Kleinschreibung beachten)