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15. Dezember 2013
Gefährliche Keime
Neben dem bekannten gefährlichen MRSA Keim, das sind Antibiotika resistente Staphyllokokken, entstehen mehr und mehr superresiste Erreger, zu denen sich Darmkeime entwickeln können, von denen es ca. 300 gibt.

Diese Darmbakterien sind oft schon bis zu 20

% resistent und es werden fast nirgendwo Tests (außer zu MRSA) bei der Aufnahme der Patienten gemacht, um die vordringenden Keime, zum Beispiel Escherichia Coli oder Klebsellien zu stoppen.

Die größte Herausforderung kommt auf die Krankenhaushygiene zu, die viel zu wünschen übrig lässt. (Schauen Sie nur mal bei der täglichen Reinigung oder bei der oft schlampigen Desinfektion von Einstichstellen zu.)
Ein Artikel in der Welt am Sonntag vom 17.11.13 greift dieses wichtige Thema auf.
Was sind diese Keime genau und wie kann es zu dieser rasanten Verbreitung kommen?

Name:
MRSA leitet sich von Methicillin Resistenter Staphylococcus Aureus ab. Volkstümlich wird dieser Keim als „der Krankenhauskeim“ bezeichnet, obwohl es noch andere ähnliche Keime gibt und flächig auch außerhalb von Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen verbreitet ist. MRSA ist jedoch zur z.Zt. der häufigste antibiotika-resistente Erreger.

Allgemein:
Staphylococcus aureus ist ein Bakterium, welches Gewebe zersetzt und Eiter erzeugt. Dieser Keim ist weltweit stark verbreitet. Durch den ungezügelten Einsatz und gedankenlose Einnahme von Antibiotika haben sich aus diesem Stamm resistente Erreger schon Anfang der 60'er Jahre entwickelt. Anfänglich in OP-Sälen und Intensivstationen verbreitet, hat sich der Keim dann über Alten- und Pflegeheime der bis in breite Schichten der Weltbevölkerung ausgedehnt und zusätzlich Haus- und Nutztiere besiedelt. Heute kennen wir etliche regionale Stämme mit unterschiedlicher Wirkung. Einige Stämme sind virulent geworden. Wir stehen an der Schwelle einer Pandemie.

Stämme:
In Deutschland gibt es sehr verschiedene regionale Stämme. Sie reagieren unterschiedlich und können eventuell noch auf einige Antibiotika ansprechen. Regional in der Bevölkerung verbreitet ist C-MRSA bzw. Ca- MRSA. C kommt von engl. community, a von aquired. Wir kennen Typ Brandenburg bis Saarland.
Scheinbar Gesunde und Haustiere können Träger (im Nasen-Rachenraum) sein. Ein Ausbruch ist bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (Alte, Kranke, Kinder, Verletzte) über Wunden jedweder Art leicht möglich.
MRSA- Typ USA300 breitet sich von scheinbar Gesunden zu Gesunden über Hautkontakt aus. Besonders gefährdet sind Sportler (auch Fitnesstrainierende), Homosexuelle und einige Berufsgruppen. Die Mortalität ist hoch, da bevorzugt die Lunge befallen wird. Tod tritt schnell durch Pneunomie ein. Dieser Stamm wurde durch Reisende und das US- Militär in Deutschland eingeschleppt.
Anfang 2008 wurde ein neuer Stamm in Holland gefunden. Er besiedelt Schweine, ohne dass diese sichtbar erkranken, wird dann auf die Tierpfleger übertragen, die dann erkranken. In NRW zeigte eine Überprüfung von 40 Schweinemastanlagen, dass davon 28 positiv waren. Von 122 Mitarbeitern waren 39 positiv, von deren 53 Familienangehörigen schon 7 Menschen. Diese Überprüfung leitete nicht etwa ein Gesundheitsamt ein, sondern Veterinäre!

Maßnahmen gegen MRSA in der EU und Deutschland: Es gibt keine einheitliche Regelung. Führend in der MRSA- Prävention der EU ist Holland. Dort besteht seit 11 Jahren sowohl eine Anzeige- und Meldepflicht als auch ein MRSA- Reglement. Jeder Patient wird bei der Einweisung in ein Krankenhaus auf MRSA untersucht und wenn das Screening positiv ausfällt, kohorten- isoliert behandelt. Die Rate der Neuansteckungen war 2007 unter 0,1% gefallen, stieg aber durch den neuen Erregertyp in Schweinemastanlagen wieder an. Die Bundesrepublik nimmt innerhalb Europas einen mittleren Platz ein. Der liegt aber noch hinter Italien und Spanien mit doppelt so hoher Infektionsrate.
In Deutschland ist MRSA weder anzeige- noch meldepflichtig, wird auf Totenscheinen nicht vermerkt und ist auch nicht aufklärungspflichtig. Alle Zahlen beruhen auf Schätzungen. Man nimmt an, dass 15 bis 40% der Bundesbürger betroffen sind. Die Bundesregierung geht von 500.000 bis 800.000 Neuansteckungen (2006) aus, andere schätzen über 1 Mio. Die Zahlen der Todesfälle und Schwerbehinderungen durch MRSA sind völlig unbekannt. Geschädigte Patienten oder deren Hinterbliebene können Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeld fast nie gerichtlich durchsetzen, da der Nachweis einer Ansteckung im Krankenhaus wegen des fehlenden Eingangsscreening nicht erbracht werden kann.
Parlamentarisch wurden „Die Linke“ und einige Einzelabgeordnete 2006 aktiv, konnten aber keine
Änderung erreichen. Die kleine Anfrage an den Deutschen Bundestag vom 30.10.2006, Drucksache 16/6084 wurde mit dem Papier Drucksache 16/6185 am 01.08.2007 beantwortet und damit erledigt. Das Bundesgesundheitsministerium rief Anfang 2008 die „Aktion saubere Hände“ ins Leben, um bei der Einweisung Schulungen des medizinischen Personals zur richtigen Desinfektion der Hände und Kittel im OP und Intensivstationen durchzuführen. Wir kämpfen also noch um das Hygiene- Niveau von Herrn Prof. I. Semmelweis im Jahre 1850...

Materieller Schaden:
Der materielle Schaden für die Krankenkassen ruht auf deren eigener Schätzungen und Auswertungen plötzlicher Therapiewechsel während eines Klinik-Aufenthaltes. Die Kassen gehen davon aus, dass der Mehraufwand für Neuansteckungen für 2007 im Bereich von 1,5 Milliarden € liegt. Die Altfälle, der Pflegeaufwand und der Aufwand für Frühverrentungen sind dabei nicht erfasst.
Ein Eingangsscreening aller Patienten bei der Einweisung in eine Klinik würde einen Aufwand von etwa 120 Millionen € erfordern (unter 10%). Einzelbehandlungen von MRSA-Erkrankten können einen Mehraufwand bis zu 200.000.- € pro Person erzeugen. Man nimmt an, dass sich etwa jeder 10. Patient im Krankenhaus ansteckt, oder zumindest Träger dieser Keime wird.
(nach www.symptome.ch/vbboard/bakterien-resistente-staemme/22371-krankenhauskeim- mrsa.htm)

Kann die Homöopathie hier etwas tun?
Homöopathische Behandlungen waren schon lange vor der Entdeckung der Antibiotika sehr erfolgreich bei der Behandlung von Infektionen, seien sie viraler oder bakterieller Art. Auch bei Epidemien hatten Homöopathen beträchtlich weniger Todesfälle, so bei der großen Grippeepidemie, der Spanischen Grippe von 1918 – 1920, der mit konventioneller Behandlung nicht beizukommen war. Man berichtet von Todesfällen von 50% oder mehr, während Homöopathen nur maximal 8 % zu verzeichnen hatten.

Gegen das zu Hahnemanns Zeiten weit verbreitete Scharlachfieber konnte er bereits große Erfolge mit homöopathischer Belladonna erreichen und in der Folgezeit war die Homöopathie sehr erfolgreich bei Typhus, Ruhr und anderen epidemischen Erkrankungen durch Darmbakterien. Sollten die resistenten Bakterien tatsächlich weite Teile der Bevölkerung bedrohen, steht auch der konventionellen Medizin ein über zwei Jahrhunderte gewachsener großer Pool an homöopathischem Wissen und Erfahrung zur Verfügung – und garantiert ohne Nebenwirkung!

Weitere Informationen über geeignete Mittel gegen Infektionen finden Sie im Downloadbereich im Coaching Club für Mitglieder.


Wenn Sie bisher noch nicht auf meiner Liste stehen und diesen Rundbrief kostenlos beziehen möchten, mailen Sie mir bitte:
AnnetteBisping@aol.com

www.heilpraktikerin-bisping.com - Der Coaching Club für Homöopathie
www.heilpraktikerin-bisping.de - Praxis, Rundbriefe

Heilpraktikerin Annette Bisping
Wienenweg 25
40670 Meerbusch
Tel.: 02159 - 2051






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