Impressum
24. April 2015
Frühjahrsmüdigkeit und Sonneneinwirkung
Noch geschüttelt von Grippe und Erkältungen kann man sich nichts schöneres vorstellen als einen milden Frühlingstag - endlich wieder in der Sonne sitzen! Endlich wieder so richtig mit Power an die Arbeit gehen und dabei noch singen (zumindest innerlich)! Stattdessen liegt die Müdigkeit wie Blei in den Gliedern, da müssen Muntermacher her.

Noch geschüttelt von Grippe und Erkältungen kann man sich nichts schöneres vorstellen als einen milden Frühlingstag - endlich wieder in der Sonne sitzen! Endlich wieder so richtig mit Power an die Arbeit gehen und dabei noch singen (zumindest innerlich)! Stattdessen liegt die Müdigkeit wie Blei in den Gliedern, da müssen Muntermacher her.

Müdigkeit und Erschöpfung nach der Wintergrippe
Wer eine echte Grippe durchgemacht hat kann seine alte Leistungskraft oft nicht so schnell zurückgewinnen. Die homöopathischen Mittel Carcinosinum (Krebsnosode), China (Chinarinde), Gelsemium( Gelber Jasmin), Kalium phosphoricum (Saure Kaliumphosphat) und Acidum phosphoricum (Phosphorsäure) können je nach individuellen Symptomen rasche Hilfe bringen; oft verhilft eine einmalige Gabe bereits, die volle Arbeitskraft wiederherzustellen.
Erschöpfungszustände nach schweren Krankheiten werden in der Regel neben den oben erwähnten Mitteln auch durch Arsenicum album, Carbo vegetabilis (Holzkohle), Phosphorus (Gelber Phosphor)und Tarentula cubenses (Kubanische Tarantel), neben anderen eventuell besser angezeigten homöopathischen Mitteln gut behandelt.
Müdigkeitszustände, die durch Anstrengung verschlimmert werden lassen sich durch Arnica (Bergwohlverleih), Calcium carbonicum (Austernschalenkalk), Acidum phosphoricum, Rhus toxicodendron (Giftsumach) oder Silicea (Gefällte Kieselsäure) gut beheben.
Neben dem korrektem homöopathischen Mittel ist es auch ratsam auf die Ernährung zu achten und viel Rohkost und Früchte zu essen, dann steht der baldigen vollständigen Genesung nichts mehr im Wege.


Sonne stoppt Krebserkrankungen der Haut
Zwei Studien bestätigen unabhängig voneinander die Wirksamkeit.
Sonne kann bei Hautkrebs helfen. Eine Studie des Karolinska Institutets in Stockholm hat die Wirksamkeit von Sonnenstrahlen beim Non-Hodgkin- Lyphom untersucht. Die zweite Studie von Wissenschaftlern der Universität von New Mexico in Albuquerque konzentriert sich auf maligne Melanome. Das Journal of the National Cancer Institute - Oxford Journals geht davon aus, dass die Bildung von Vitamin D durch die der Sonne ausgesetzte Haut von entscheidender Bedeutung sein könnte. Experten warnten bisher davor, dass zuviel Sonne Krebs verursachen kann und rieten dazu, sich entsprechend zu schützen.
Die Schwedische Studie wurde vom Karolinska Institute in Zusammenarbeit mit der Uppsala Universitet und dänischen Wissenschaftlern durchgeführt. Sie wies nach, dass die UV-Strahlung der Sonne und von entsprechenden Lampen das Risiko einer Krebserkrankung um 30 bis 40 Prozent verringerte. Diese Ergebnisse basieren auf Interviews mit mehr als 3000 Lymphom – Patienten und 3000 gesunden Personen.
Die Wissenschaftler der University of New Mexico untersuchten den Einfluss von Sonnenlicht auf das Risiko, an einem malignen Melanom zu sterben. Es zeigte sich, dass Patienten, die mehr Zeit an der Sonne verbrachten, seltener an den Folgen ihrer Erkrankung starben.
Frühere Studien hatten laut BBC darauf hingewiesen, dass von der Sonne geschädigte Hautzellen absterben und so das Krebsrisiko verringern. Es ist laut den Studienautoren auch denkbar, dass die erhöhte Produktion von Vitamin D das Krebsrisiko herabsetzt. Experten vom Cancer Research UK halten es auch für möglich, dass bereits an einem Melanom erkrankte Patienten, die sich viel an der Sonne aufhielten, zu weniger aggressiven Tumoren neigten.
Mir geht nicht aus dem Kopf, dass sowohl die Buschmenschen in der Kalahari wie auch die Aborigines in Australien ohne Hautcremes den ganzen Tag durch die Sonne laufen ohne an Hautkrebs zu erkranken. Vielleicht wurde die Sonneneinstrahlung bisher für Tumore verantwortlich gemacht, die ganz andere Ursachen haben.


Sonne ist Lebenselixier
Wer sehnt in den dunkelsten Monaten des Jahres nicht endlich die Sonne herbei?
Gegen Winterblässe, Müdigkeit und für ein frisches Aussehen greifen viele Menschen zur künstlichen Besonnung. Sogar die depressiven grauen Gedanken verschwinden angesichts der künstlichen Strahlen.
Um sich wieder fit zu fühlen, genügen gelegentlich 7- 10 Minuten Bestrahlungszeit (auf jeder Seite) und diese sollten auch nicht mehr als zwei mal wöchentlich wahrgenommen werden.
Solarien amen mehr oder weniger perfekt das Sonnenlicht nach, was auch zu einem Sonnenbrand mit den entsprechenden Hautschäden führen kann.
Für gefährlich bei der Sonneneinwirkung wurde bisher die Ultraviolettstrahlung gehalten. Sie hat höhere Frequenzen, befindet sich am Rand der Spektralfarben zu Blau und wird als Licht nicht mehr wahrgenommen. Die UV-A-Strahlung dient der Bräunung, was in den neueren Solarien auch entsprechend berücksichtigt wird, um nicht relevante Strahlen weitgehend auszuschließen. Dennoch kommt es immer wieder zu hartnäckigen Hautschäden, weil viel zu lange und zu oft besonnt wird, Solarien technisch nicht einwandfrei sind und die eigene Hautempfindlichkeit nicht beachtet wird.
Die heutigen Solarien führen nicht mehr so leicht zu Verbrennungen, wie sie auch bei der natürlicher Sonneneinstrahlung entstehen können, sondern sie scheinen in manchen Fällen den gesamten Stoffwechsel der Haut zu stören.
Sind die Reparatursysteme der Haut erst einmal durch Funktionsstörungen beeinträchtigt, kann es zu Lichtdermatosen kommen. Unter diesen Sammelbegriff fallen alle Veränderungen der Haut infolge von Lichteinwirkung, besonders von UV-Strahlung. Im schlimmsten Fall kann Hautkrebs entstehen, so die Expertenmeinung vor obigen Studien. Besonders Melanome können durch frühe Metastasierung gefährlich werden .
Sind nach dem Besuch des Solariums oder der Sonne Lichtdermatosen entstanden, hilft oft das hochpotenzierte UV-Licht, was aus Ultraviolett bestrahltem Milchzucker hergestellt wird. Zumindest lindert es einen Teil der Beschwerden und regt die Selbstheilung des eigenen Immunsystems an. Von UV-Licht gibt es bisher noch kein Mittelbild. Einige gesammelte Symptome sind Stechen und Prickeln auf der Haut, trockene raue Haut und Stirnkopfschmerz. Gewöhnlich muss dann noch mit einem oder mehreren homöopathischen Mitteln nachbehandelt werden, bis alle Schäden beseitigt sind.
Zur Hautregeneration empfehle ich, Vernarbungen mit Erdnussöl einzureiben, es dauert zwar etwas, aber die Narben verschwinden. Momentan ist kein Erdnussöl erhältlich, ich habe auch mit Macademiaöl gute Erfahrungen gemacht, oder mit dem Erdnussöl, das sich auf Erdnussbutter absetzt.
Wie beim UV-Licht sind schon um 1880 clevere Homöopathen auf die Idee gekommen, auch Sonne zu potenzieren und zu prüfen. Die Sonnenstrahlung beinhaltet ein sehr breites Spektrum, dazu zählt auch radioaktive Strahlung. Dementsprechend ist das homöopathische Mittel Sol bei allen Strahlenschäden hilfreich, gleich ob sie nach einem Sonnenbad, nach dem Solariumbesuch, nach Röntgenbestrahlung oder Strahlentherapie gegen Krebs auftreten.
Interessant sind die Gemütsymptome von Sol: Die Prüfer zeichneten Ängstlichkeit, Erregung und Zittern am Herz und in der Magengrube und Ängstlichkeit, wenn sich jemand nähert, auf. Außerdem zeigten sich heftige Kopfschmerzen, Empfindlichkeit gegen Sonne und sogar schon gegen Kleidung, die in der Sonne gelegen hatte. Neben anderen Symptomen entwickelte sich unter der Prüfung Dermatitis, die sich oft, bei kalten Extremitäten, in eine Migräne umwandelte.
In diesen sogenannten Mittelprüfungen nehmen gesunde Versuchspersonen homöopathische Mittel ein und notieren im Anschluss daran alle auftretenden Symptome. Die homöopathische Lehre geht davon aus, das der beim Kranken angetroffene kranke Zustand möglichst weitgehend mit den geprüften Symptomen eines Mittels übereinstimmen muss, damit dieses den Impuls zur Heilung geben kann.
Sol kann bei allen Symptomen, die nach ausgiebigen Sonnenbädern entstehen, praktisch als erste Hilfe eingesetzt werden. Ist der Schaden nicht zu groß, verhindert es alle Sonnenbrandbeschwerden, Kopf- und Augenschmerzen und Sonnenallergie.
Ein weiteres wirksames Mittel ist Natrium muriaticum (Kochsalz). Es hilft bei Kopfschmerzen nach Sonne, bei Verschlimmerung von Beschwerden am Meer und auch bei Sonnenallergie.
Die inzwischen so weit verbreitete Sonnenallergie wird hauptsächlich durch UV-A Strahlung ausgelöst, meiner Beobachtung nach können Kosmetika, allzu intensiver Gebrauch von Sonnenschutzmitteln und natürlich auch Medikamente (Beipackzettel) zum Ausbruch dieser Allergie beitragen, die noch vor 30 Jahren völlig unbekannt war. Dazu kommt ein übermäßig langes Verweilen in der Sonne ohne vorherige Gewöhnung. Die Haut und der gesamte Organismus brauchen aber eine Anpassungsphase, damit die Haut sich durch Pigmentbildung schützen kann.
Außer den beiden ersten Mitteln Sol und Natrium muriaticum sind noch andere bewährte Ausschlagmittel da, die auch hartnäckige Sonnenallergien wirksam löschen können wie Agaricus muscarius (Fliegenpilz), Antimonium crudum (Antimonsulfit), Belladonna (Tollkirsche), Calcium carbonicum (Austernschalenkalk), Cantharis (Spanische Fliege),carbo vegetabilis (Holzkohle), Lachesis (Buschmeister), Nux vomica (Brechnuss), Posorinum (Krätzebläschen Nosode) und Pulsatilla (Küchenschelle), Urtica urens (Brennessel), um nur einige zu nennen.
Bei Sonnenbrand helfen rasch, neben Sol, auch bewährte Mittel wie Apis (Honigbiene), Belladonna, Cantharis, Opium (Milchsaft des Schlafmohns), Pulsatilla (Küchenschelle) und Urtica urens .
Bei starken Verbrennungen nimmt man am besten die beiden „Verbrennungsmittel“ der Homöopathie Cantharis und Causticum (Hahnemanns Ätzstoff ohne Kalium), im akuten Fall einige Globuli (oder Tropfen) in je ein Glas Wasser geben und abwechselnd davon trinken lassen.
Bei Sonnenbrand im Gesicht haben Cantharis, Sol, Thuja (Lebensbaum) und Urtica urens besonders gut gewirkt. Bei Beschwerden nach anstrengenden Arbeiten oder Sport (auch anstrengende Wanderungen) in der Sonne hilft Antimonium crudum.
Bekommt man generell leicht einen Sonnenbrand kann mit Natrium muriaticum oder Sol vorgebeugt werden, bevor man sich der Sonne aussetzt.
Je nach der Symptomlage und den Modalitäten (wann ist es besser, wann schlechter) gibt es natürlich auch noch andere Sonnenbrandmittel, doch für den Einsatz als erste Hilfe ist dieses Sortiment ausreichend.


Wie wählt man das richtige Mittel aus, zum Beispiel gegen eine Sonnenallergie?
Jedes Mittel hat charakteristische Symptome, sogenannte Leitsymptome, mit deren Hilfe sich die Auswahl treffen lässt. Agaricus zum Beispiel wird bei Hautausschlägen gebraucht mit Brennen, Jucken, Röte und Schwellung wie von Frost.
Antimonium crudum hat trockene, verdickte Haut, Stippen, Blasen, Pusteln auch mit honigfarbenen Borken, masernartige Ausschläge und Juckreiz. Der Patient ist empfindlich gegen kaltes Wasser.
Apis hilft bei Ausschlägen mit Schwellungen bis hin zu Aufgedunsenheit des ganzen Körpers. Belladonna hilft bei flächigen Rötungen und scharlachartigen Ausschlägen, die sich plötzlich ausbreiten.
Calcium carbonicum unpotenziert wird von der Schulmedizin gern gegen Sonnenallergie eingesetzt, es hilft in potenzierter Form (mehrfach verdünnt und verschüttelt) bei einem typischen Nesselausschlag (wie auch Urtica urens, nur hier mit Quaddeln) mit roten juckenden Pickelchen und Besserung in kalter Luft. Die Haut ist ungesund, kleine Wunden heilen nicht richtig mit Neigung zu Geschwüren und geschwollenen Drüsen.
Gegen Bläschenausschläge mit Brennen und Jucken und überhaupt bei allen Verbrennungen hat sich Cantharis bewährt. Carbo vegetabilis wiederum hat Ausschläge mit brennenden und juckenden Bläschen und Pusteln. Lachesis hat nässende Ausschläge und oft eine rot-bläuliche Verfärbung der Haut oder des Gesichtes. Brennende juckende Ausschläge haben auch Nux vomica und Psorinum, die Differenzierung erfolgt dann über weitere individuelle Symptome.
Hat man bei solch einer Sonnenallergie das richtige Mittel gewählt, bleibt die Krankheit für gewöhnlich für immer oder doch einige Jahre weg.
Neben Sonnenbrand und Sonnenallergie gibt es noch eine Vielfalt von Lichtdermatosen, die durch verschiedene Medikamente wie zum Beispiel Chinin und Resochin, Lichtschutzfilter in Sonnencremes und Kosmetika, Bergamottöl in Kosmetika, antimikrobielle und antimykotische Substanzen, Sulfonamide und Salicylinpräparate, Wiesenkräuter, Sellerie und chemische Farbstoffe hervorgerufen oder begünstigt werden.
Generell sind drei Mittel erprobt, die bei chronischen Beschwerden nach Sonnenbestrahlung helfen: Natrium carbonicum (Natriumcarbonat), Natrium muriaticum und Sol.
Grundsätzlich ist es immer ratsam, bei anhaltenden Beschwerden den Homöopathen oder Hausarzt aufzusuchen.


Wenn Sie den Rundbrief erhalten möchten, senden Sie mir bitte Ihre e-mail- Adresse, Sie erhalten den Rundbrief dann kostenlos.
AnnetteBisping@aol.com
Annette Bisping, Wienenweg 25, 40670 Meerbusch * Tel.: 02159-2051





 Artikel kommentieren 
Kommentartitel:
Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
Bei neuen Kommentaren zum Artikel benachrichtigen :


Mein Kommentar:
 
This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)
Bitte die Zeichenfolge in das Textfeld eintragen
(Groß- und Kleinschreibung beachten)